Zu folgenden Schwerpunkten stehen Ihnen ausgewählte weiterführende Links zur Verfügung:

Corporate Governance in Deutschland

Governance-Institutionen (mit Engagement Christian Strenger)

 

Corporate Governance in Deutschland


Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)

Das TransPuG vom 19. Juli 2002 (veröffentlicht im BGBl Nr. 50 vom 25. Juli 2002) regelt unter anderem die Anwendung des 'Deutschen Corporate Governance Kodex' und schreibt vor, daß sich börsennotierte Unternehmen einmal jährlich zur Anwendung der 'Soll-Empfehlungen' des offiziellen Kodex im Rahmen des 'Comply or Explain' erklären.


Deutscher Corporate Governance Kodex

Offizielle Web-Site der 'Regierungskommission Corporate Governance'. Der 'Deutsche Corporate Governance Kodex' wurde am 26. Februar 2002 vom Vorsitzenden der Kommission, Herrn Dr. Gerhard Cromme, der Bundesjustizministerin übergeben. Die Site enthält neben dem offiziellen Kodex in deutsch auch Übersetzungen in englisch, französisch, spanisch und italienisch sowie die Liste der Mitglieder der Regierungskommission.


Bericht der ersten Regierungskommission Corporate Governance

Mit Schreiben vom 29. Mai 2000 hat der Bundeskanzler die Regierungskommission 'Corporate Governance – Unternehmensführung – Unternehmenskontrolle – Modernisierung des Aktienrechts' (Baums-Kommission) eingesetzt. In dem Schreiben heißt es zum Auftrag der Kommission: 'Die Kommission soll sich aufgrund der Erkenntnisse aus dem Fall Holzmann mit möglichen Defiziten des deutschen Systems der Unternehmensführung und -kontrolle befassen. Darüber hinaus soll sie im Hinblick auf die durch Globalisierung und Internationalisierung der Kapitalmärkte sich vollziehenden Wandels unserer Unternehmens- und Marktstrukturen Vorschläge für eine Modernisierung unseres rechtlichen Regelwerkes unterbreiten.' Der Bericht wurde im Juli 2001 vorgelegt.


'Code of Best Practice' der Frankfurter Grundsatzkommission

Im Januar 2000 von der 'Grundsatzkommission Corporate Governance' (Frankfurter Grundsatzkommission) veröffentlichter Kodex, der auf internationalen Governance-Standards und den Erwartungen nationaler und internationaler Investoren basiert. Der 'Code of Best Practice' dient deutschen Unternehmen als Leitfaden zur Darstellung ihrer eigenen Governance-Verhältnisse.


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Governance-Institutionen (mit Engagement Christian Strenger)


ICGN – International Corporate Governance Network

Das 'International Corporate Governance Network' (ICGN) wurde 1995 auf Betreiben bedeutender institutioneller Investoren gegründet und vertritt Anleger, Unternehmen, Finanzintermediäre, Akademiker und andere an der Weiterentwicklung globaler Corporate Governance-Praxis Interessierte. Die Zielsetzung des ICGN liegt in der Bereitstellung eines Netzwerks zum Austausch von Ansichten und Informationen zu internationalen Governance-Fragen und zur Entwicklung von Corporate Governance-Leitlinien.  Als Auftrag für das ICGN wurde die Unterstützung des Informationsaustauschs hinsichtlich internationaler Corporate Governance-Praxis unter den teilnehmenden Mitgliedern definiert.


GCGF – Global Corporate Governance Forum

Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach weltweiten Governance-Reformen haben die Weltbank und die OECD das 'Global Corporate Governance Forum' eingerichtet. Das Forum wurde zur Unterstützung der Transformationsländer in Corporate Governance-Fragen gegründet. Es hat drei Funktionen: Verbreiterung des Corporate Governance-Dialogs, Erfahrungsaustausch und Austausch guter Governance-Ansätze, Koordination von Aktivitäten sowie Identifikation und Anleitung bei der Bereitstellung technischer Unterstützung.


PSAG – Private Sector Advisory Group

Im Juli 1999 wurde die 'Private Sector Advisory Group' (PSAG) gemeinsam von der OECD und der Weltbank-Gruppe eingeführt.  Sie berichtet an und berät das 'Global Corporate Governance Forum'. Die PSAG versammelt international führende Vertreter des privaten Sektors, deren gemeinsames Ziel die Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Verbesserung ihrer Corporate Governance darstellt. Die PSAG und ihre Task Forces repräsentieren als Mitglieder hochgradige Vertreter des privaten Sektors aus der gesamten Welt - aus allen Regionen, aus entwickelten und sich entwickelnden Märkten - sowie einer Vielzahl von Berufen, unter anderem Investoren, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Journalisten.


ECGI – European Corporate Governance Institute

Das ECGI ist eine internationale Non-for-Profit-Organisation. Es bietet ein Forum für Diskussionen und Dialoge zwischen Akademikern, Gesetzgebern und Praktikern mit dem Schwerpunkt auf den wesentlichen Corporate Governance-Fragen, wodurch gleichzeitig 'Best Practice-Standards' gefördert werden. Seine vordringliche Rolle besteht in der Durchführung und Verbreitung unabhängiger und objektiver Corporate Governance-Forschung sowie der Durchführung jeglicher weiterer Aktivitäten, die das Verständnis und die Verfolgung höchster Standards hinsichtlich Corporate Governance verbessern. Das ECGI ist eng mit dem 'Centre for Economic Policy Research' (CEPR) verbunden und kooperiert mit anderen Institutionen, die in diesem Bereich aktiv sind, z.B.  das 'International Corporate Governance Network' (ICGN) und das 'Global Corporate Governance Forum' (GCGF). Das ECGI bildet die Nachfolgeorganisation für das 'European Corporate Governance Network' (ECGN) und hat dessen Funktionen übernommen.


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